Ausstellung

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  • Mit dem Bahnhof wuchs Bebra einst zur Eisenbahnerstadt.
  • Die Geschicke der Bahn bestimmten seit 170 Jahren die Geschicke der Stadt.
  • Die Lage des Bahnhofs inmitten der städtischen Bebauung zeigt auf sinnbildhafte Weise die Verbundenheit von Stadt und Eisenbahn.
  • Die Ausstellung soll auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet werden.
  • Natürlich soll es eine Ausstellung für Bebras Geschichte werden.
  • Ein Identifikationsort für Menschen aus Bebra und im Besonderen für die, die bei und mit der Bahn gearbeitet haben.
  • Die Hauptzielgruppe sind die Touristen.
  • Bebra und sein Bahnhof, seine Ausstellung sollen Ziel und Zwischenetappe für Familien sein, die in der Region Urlaub machen.
  • Auch für Radtouristen an den Flüssen und der neuen großen Strecke, die Berlin mit Bonn verbindet.
  • Familien mit Kindern soll ein attraktiver Spielbereich in der Ausstellung angeboten werden. Das Thema Eisenbahn zum Mitmachen.
  • Das Thema Grenzbahnhof soll für Schulklassen und politische Bildung geeignet sein.
  • Dies in Zusammenarbeit mit den anderen Erinnerungsorten und Ausstellungen entlang der Grenze, mit dem Schwerpunkt Point Alpha mit 130.000 Besuchern im Jahr.
  • Eine weitere Zielgruppe sind die Eisenbahnamateure.
  • Ihnen soll Raum gegeben werden, um sich hier im Lokschuppen zu treffen und zusammen mit dem Gründerzentrum Veranstaltungen und Weiterbildung anzubieten.
  • Die Ausstellung ist kein Heimatmuseum, keine Gedenkstätte und kein Eisenbahnmuseum.
  • Sie muss viel mehr können.
  • Sie muss informativ, überraschend, attraktiv und unterhaltend sein.
  • Man muss etwas Neues erfahren, mit dem Eindruck die Ausstellung verlassen, das hat sich gelohnt, das empfehle ich weiter.
  • Die Ausstellung muss einen festen Stellenwert in der Kulturlandschaft Nordhessen erhalten.
  • Sie muss aktiv beworben werden.
  • Das Museum hat keine Objekte.
  • Es sollen auch keine alten Fahrkarten und Schaufensterpuppen mit Bahn- und Grenzeruniformen ausgestellt werden.
  • Die mediale Vermittlung bis hin zur Illusion des Reisens oder der Wiederbelebung der vergangenen 1.-Klasse-Wartesaal-Herrlichkeit können Elemente einer solchen teilweise immateriellen Ausstellung werden.
  • Das Geschichtenerzählen wird einen wichtigen Raum einnehmen.
  • Zum Reisen in DDR-Zeiten können die Beteiligten bewegende Schilderungen abgeben.
  • Aktuell wird mit Zeitzeugen aus Bebra gesprochen, um die Zeit zwischen 1950 und 1990 lebendig werden zu lassen.
  • Um das inhaltliche Konzept, gerade beim Thema „Grenzbahnhof“ richtig anzugehen, ist ein Kuratorium ausgewählt worden, um zu beraten.
  • Zurzeit werden Angebote von erfahrenen Ausstellungsplanern eingeholt.
  • Die Ausstellungsplaner erstellen als Erstes eine Art Drehbuch für die Ausstellung.
  • Dann wird in mehreren Stufen die Planung konkretisiert und umgesetzt.